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Samstag, 19. September 2020 21:Sep

Acht Verletzte nach Unfall auf der B211 bei Loy

Schwerer Unfall am Samstag auf der B211 bei Loy Schwerer Unfall am Samstag auf der B211 bei Loy NonstopNews

Ein Auto geriet am Samstagmorgen auf der B211 bei Loy in den Gegenverkehr prallte mit einem Laster zusammen – zwei weitere Autos folgten. Acht Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Loy /Großenmeer Es war ein furchtbarer Unfall auf der B211 bei Loy: Acht Menschen sind am Samstagmorgen verletzt worden, zwei von ihnen lebensbedrohlich. 120 Rettungskräfte waren über den ganzen Tag im Einsatz, die Bundesstraße blieb bis etwa 20.30 Uhr gesperrt.

Ein 76-jähriger Autofahrer aus Nordenham war um 10.20 Uhr in Richtung Oldenburg unterwegs, als er in Höhe der Braker Chaussee 365 mit seinem Opel Mokka auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Lastwagen zusammenprallte. Der 60-jährige Lkw-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen mit Stroh beladenen Sattelzug und prallte in den VW Touran eines 26-Jährigen, der hinter dem Opel Mokka fuhr. Der Sattelzug stürzte auf die Seite und blieb quer auf der Fahrbahn liegen. Diesem Hindernis konnte ein 66-Jähriger, der mit seinem Renault Clio ebenfalls in Richtung Oldenburg unterwegs war, nicht mehr ausweichen.

 

Der 26-jährige Fahrer des VW Touran wurde im Auto eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Auch seine drei Mitfahrer, 23, 26 und 27 Jahre alt, erlitten laut Mitteilung der Polizei schwere und lebensbedrohliche Verletzungen. Der 76-jährige Fahrer des Opel Mokka sowie der 66-jährige Fahrer des Renault Clio erlitten leichte Verletzungen. Sie alle wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der 60-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt, sein Beifahrer erlitt leichte Verletzungen, die vor Ort behandelt wurden.

Die B211 wurde zwischen dem Oldenburger Nordkreuz und der Kreuzung B211/B212 voll gesperrt. Die Rettungs- und Aufräumarbeiten dauerten bis zum Abend, da auch Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Erst gegen 20.30 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Den Sachschaden an allen Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 90.000 Euro.

Gegen den 76-jährige Fahrer des Opel Mokka ist ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden, teilt die Polizei mit. Weitere Ermittlungen stünden noch aus.

Insgesamt wurden bei dem Unfall 120 Einsatzkräfte eingesetzt. Zwei Rettungshubschrauber, fünf Rettungswagen, zwei Notarztfahrzeuge waren vor Ort. Drei freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Wesermarsch sowie zwei freiwillige Feuerwehren aus dem Landkreis Ammerland waren im Einsatz.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Samstag, 19. September 2020
  • Autor: Timo Ebbers
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