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Samstag, 19. September 2020 21:Sep

So übt die Ortsfeuerwehr für Ernstfälle

Ortsfeuerwehr im Einsatz an der Straße „Im Winkel“ in Edewecht: Am Donnerstagabend handelte es sich um eine Übung, um die Einsatzkräfte vorzubereiten. Ortsfeuerwehr im Einsatz an der Straße „Im Winkel“ in Edewecht: Am Donnerstagabend handelte es sich um eine Übung, um die Einsatzkräfte vorzubereiten. Ortsfeuerwehr Edewecht

Bei einem simulierten Rettungs- und Löscheinsatz wurden die Fähigkeiten der Einsatzkräfte überprüft. Das ist notwendig, um sich auf alle Situationen vorzubereiten.

Edewecht Bei Baumfällarbeiten wird eine Person unter einem Baum eingeklemmt. Kurz vorher hat sich die Person jedoch im Haus den Katalytofen angestellt um regennasse Sachen zu trocknen. Durch die Handlungsunfähigkeit kommt es zum folgende schweren Brand der Sachen, Wohnraum und anschließenden kleinen Verpuffung innerhalb des Gebäudes. Erst jetzt werden Anwohner auf die Lage Aufmerksam und alarmieren die Rettungskräfte.

Was sich liest, wie ein ernster Notfall war dieses Mal nur eine Übung. Die Ortsfeuerwehr Edewecht hatte am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr eine Einsatzübung unter dem Stichwort „unklare Rauchentwicklung“ bei einem Abbruchhaus in der Straße „Im Winkel“ in Edewecht durchgeführt. Beteiligt war auch ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe aus Edewecht.

 

Der Ablauf der Übung: Die Ortsfeuerwehr stellte Rauch im Gebäude fest. Da alle Türen und Fenster geschlossen waren, musste ein Zugang zum Gebäude geschaffen werden. Es war zu keinem Zeitpunkt bekannt, ob noch Personen im Gebäude sind. Deshalb musste von einer Menschenrettung ausgegangen werden. Der Einsatzleiter schickte daher zwei Trupps mit einem Löschschlauch in das Gebäude.

Die Trupps fanden dann im Obergeschoss eine Person, die ins Freie gerettet werden musste. Darüber hinaus wurde ein Atemnotfall simuliert. Parallel musste eine Löschwasserversorgung von einem Hydranten hergestellt werden.

Zudem wurde eine eingeklemmte Person vorgefunden. Diese musste mit Rettungsgerät befreit werden. Der Fokus lag hier auf der permanenten Sicherung und Stabilisierung sowie der Absprache innerhalb der Gruppe. Dies wurde in den vorhergehenden Diensten bereits mehrfach geübt.

Ziel der Übung sei es gewesen, viele Techniken real und praktisch umzusetzen. Die Übung diente auch als Anerkennung für den ehemaligen Ortsbrandmeister Uwe Wittig sowie den ehemaligen Gruppenführer Jürgen Pieper.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Montag, 19. Oktober 2020
  • Autor: Arne Jürgens
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