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Samstag, 18. Juli 2020 10:Jul

So sieht die neue Feuerwache aus

Blick von außen: Ortsbrandmeister Uwe Hilgen präsentiert die Feuerwache am Jeddeloher Damm in Friedrichsfehn. Blick von außen: Ortsbrandmeister Uwe Hilgen präsentiert die Feuerwache am Jeddeloher Damm in Friedrichsfehn. Manuela Wolbers

Bis die Friedrichsfehner ihre neue Feuerwache am Jeddeloher Damm persönlich in Augenschein nehmen können, wird noch etwas Zeit vergehen. Mit der NWZ gibt es einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten.

Friedrichsfehn Seit zwei Wochen ist sie in Betrieb: die neue Feuerwache in Friedrichsfehn. Der Umzug der Freiwilligen Feuerwehr in das Gebäude am Jeddeloher Damm hatte sich um einige Monate verzögert, doch jetzt ist es geschafft.

Bei einem Tag der offenen Tür soll die Friedrichsfehner Bevölkerung das Gebäude in Augenschein nehmen können. Aufgrund der Corona-Pandemie gibt es hierfür noch kein Datum – und zumindest für 2020 liegt „alles auf Eis“, sagt Ortsbrandmeister Uwe Hilgen.

 

Einen ersten Einblick gibt es trotzdem: Hilgen hat unserer Redaktion die neue Feuerwache gezeigt.

Die Feuerwehrmänner

An der Rückseite der Feuerwache gibt es mehrere Türen: Eine führt in einen Flur, von dem unter anderem das Büro oder die Sanitärbereiche erreicht werden.

Im Einsatzfall nutzen die Mitglieder der Feuerwehr allerdings die anderen Eingänge auf der Rückseite: Diese führen direkt in die Alarmräume für die männlichen oder weiblichen Feuerwehrleute. Das spart nicht nur Zeit – diese Türen können die Mitarbeitenden der Großleitstelle im Ernstfall öffnen. Die Feuerwehrmänner kommen so ohne Schlüssel ohne Verzögerung zu ihren Spinden und ihrer Einsatzkleidung.

Die Feuerwehrfrauen

Auch die Feuerwehrfrauen kommen im Einsatzfall direkt von außen in ihren Umkleidebereich. Dieser ist wesentlich kleiner, als der der Männer. „Der Bereich kann erweitert werden“, betont Hilgen. Die Umkleideräume sind durch mobile Trennwände abgeteilt und können variabel verändert werden.

Die Alarmierung

Im Alarmraum hängt ein Monitor, der die wichtigsten Informationen zum Einsatz zeigt. Über eine App können die Mitglieder außerdem verschiedene Informationen angeben, etwa ob sie eine längere Anfahrt haben.

Das wichtigste Alarmmittel ist jedoch nach wie vor der Meldeempfänger betont Hilgen. Hier stehen in Kürze die wichtigsten Stichpunkte, zum Beispiel um welche Art Einsatz es sich handelt.

Die Fahrzeughalle

Von den Alarmräumen geht es in die Fahrzeughalle. In der alten Feuerwache haben sich die Feuerwehrleute hier auch umgezogen, weshalb die Leitstelle im Einsatzfall sämtliche Tore öffnete.

Das ist nun anders, denn die sogenannte Schwarz-Weiß-Trennung war so nicht möglich. Kontaminierte Einsatzkleidung muss von den Sozial- und Personalbereichen getrennt sein. In der neuen Feuerwache können die Mitglieder ihre benutzte Kleidung ablegen, bevor sie duschen und wieder zu ihren Spinden kommen.

Der Buzzer

Bei der neuen Feuerwache haben die Mitglieder die Möglichkeit, die Tore separat per Fernbedienung zu öffnen. Für den Extremfall wurde natürlich trotzdem vorgesorgt: Ein Druck auf einen schwarzen Buzzer genügt, damit alle drei Tore hochfahren.

Die Reinigung

Kehren die Feuerwehrleute nach einem Einsatz zurück, können sie ihre Einsatzkleidung zur Reinigung zurücklassen. Eine Stiefelwäsche können sie direkt in der Halle vornehmen: An einer Wand steht ein großes Becken mit Gittern. Mit zwei Schläuchen mit Bürsten können die Feuerwehrleute dem Dreck nach dem Einsatz zu Leibe rücken.

Die Jugendfeuerwehr

Zu einer Feuerwache gehören nicht nur die Bereiche für Einsätze. Hinter dem Eingang auf der Vorderseite führt eine Treppe ins obere Stockwerk. Hier haben die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ihr eigenes Reich – bisher aber nur theoretisch. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Treffen in den vergangenen Monaten ausgefallen.

Für die Jugendlichen gibt es einen Raum mit Spinden, ein Vorhang trennt die Bereiche für die männlichen und weiblichen Mitglieder. Noch sind die Spinde leer, nur ein Helm liegt auf einem Regalbrett. Auch die großen Schränke, mit viel Platz für Ausbildungsmaterial und Spielen, müssen noch gefüllt werden. Irgendwann können sie sich jedoch hoffentlich wieder treffen und „ihr Reich“ in Beschlag nehmen.

Der Schulungsraum

Im Erdgeschoss gibt es einen großen Schulungs- und Aufenthaltsraum für alle Mitglieder, ausgestattet mit Beamer und Soundanlage, die vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr bezuschusst wurden – inklusive Küchenecke.

Die Sirene

Die neue Feuerwache ist bereits in Benutzung, die ersten Einsätze gefahren – aber eine Sache fehlt noch. Es ist geplant, hier eine neue Sirene zu installieren. So soll die Bevölkerung darauf aufmerksam werden, dass in naher Zukunft Rettungsfahrzeuge unterwegs sind.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
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