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Mittwoch, 1. Juli 2020 08:Jul

Gerätehäuser für den Norden und Süden

Was benötigen die Feuerwehren? Im neuen Bedarfsplan sind die Maßnahmen aufgeführt. Was benötigen die Feuerwehren? Im neuen Bedarfsplan sind die Maßnahmen aufgeführt. Jens Schopp

19 Punkte erhält der neue Feuerwehrbedarfsplan in Wiefelstede. Für die Gemeinde stellt das eine sehr große Herausforderung dar, wie die Verwaltung in der Vorlage schreibt.

Wiefelstede Auf 19 Punkte hat ein Brandschutz-Ingenieurbüro zusammengefasst, was bei den Feuerwehren der Gemeinde Wiefelstede bis 2026 zu leisten ist. Für die Gemeinde eine sehr große Herausforderung, wie sie schreibt. Und die ist millionenschwer.

 

Die dicksten Brocken dürften dabei der Neubau des Feuerwehrhauses in Metjendorf sowie die Errichtung eines gemeinsamen Feuerwehrgerätehauses für die Wehren Mollberg und Spohle. sein. Gleich die ersten beiden Punkte haben es in sich. Da geht es um eine Kooperation der Wehren Neuenkruge-Borbeck und Metjendorf. Hintergrund: Die Suche nach einem geeigneten Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus für Metjendorf gestaltet sich äußerst schwierig. In der Ortsmitte ist das kaum möglich. Insofern soll bei einer Standortentscheidung eine Kooperation mit den Wehren Neuenkruge-Borbeck in Betracht gezogen werden, wie das Ingenieurbüro schreibt. Gleichzeitig soll dort das Haus erweitert und der Standort beibehalten werden.

Kooperation auch im Norden

Kooperationen stehen auch für den Norden im Brandschutzbedarfsplan für die kommenden Jahre an. Und zwar zwischen Mollberg und Spohle. Dort soll es für beide Ortswehren eine gemeinsame Wache geben. Gesucht werden muss auch dort ein geeigneter Standort, wie der Gutachter schreibt.

Teil des Bedarfsplans sind natürlich auch die Anschaffung neuer Fahrzeuge. Ausgeschrieben werden sollen Fahrzeuge für die Wehren Neuenkruge, Wiefelstede und Metjendorf. In den Genuss eines neuen Gefährts sollen auch die Retter in Mollberg und Spohle kommen.

Plan wirft Frage auf

Aber der Plan wirft für die Gemeinde auch eine Frage auf: Vor dem Hintergrund der sich andeutenden gravierenden Einnahmeausfälle (Corona) und der Tatsache, dass die Gemeinde Wiefelstede als Schulträger und im Bereich der Krippen und Kitas weitere Investitionen tätigen wolle und müsse, sei anzuzweifeln, ob die vorgeschlagenen Maßnahmen bis 2026 zu realisieren seien. Die Gemeinde werde Prioritäten setzen müssen und die in den kommenden Jahren abarbeiten, heißt es.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Mittwoch, 1. Juli 2020
  • Autor: Jens Schopp
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