Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern
Donnerstag, 25. Juni 2020 07:Jun

Wohnhaus in Ocholt völlig ausgebrannt

Feuerwehreinsatz in Ocholt: Mit großer Drehleiter und viel Wasser gingen die Einsatzkräfte vor – auch um angrenzende Häuser zu retten. Feuerwehreinsatz in Ocholt: Mit großer Drehleiter und viel Wasser gingen die Einsatzkräfte vor – auch um angrenzende Häuser zu retten. Andre van Elten

Ein Einfamilienhaus in Ocholt ist durch ein Feuer zerstört worden. Der Eigentümer kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Westerstede. Hitze erschwerte die Arbeit der Feuerwehr.

Ocholt /Howiek Ausgebrannt ist am Mittwoch ein Wohnhaus in Ocholt. Der Eigentümer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Seine Ehefrau befand sich nicht im Gebäude und blieb unverletzt. Ein Feuerwehrmann erlitt leichte Verletzungen.

Als kurz vor 9 Uhr die Einsatzkräfte eintrafen, brannte die Garage lichterloh und die Flammen hatten bereits das Wohnhaus erreicht. Der verletzte Bewohner wurde versorgt. „Das Feuer drohte auf die angrenzenden Häuser überzugreifen. Das zu verhindern, hatte erst einmal Vorrang, aber wir haben es geschafft“, erklärte Jerome Wittig, Einsatzleiter und Ortsbrandmeister der Einheit Ocholt-Howiek. Vorsichtshalber seien die Gebäude evakuiert worden.

 

Auch eine starke Rauchentwicklung machte sich in dem Wohngebiet bemerkbar. Die Bewohner der Ortschaft wurden daher gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Unter schwerem Atemschutz

Für die Feuerwehr war das ein ausgesprochen schwieriger Einsatz. Allein rund 40 Kameraden kämpften unter schwerem Atemschutz gegen die Flammen.

Insgesamt waren 140 Einsatzkräfte aus der gesamten Stadtgemeinde Westerstede, der Feuerwehr Apen und der Technischen Zentrale Elmendorf vor Ort. „Die Hitze hat uns allen sehr zu schaffen gemacht“, sagte Jerome Wittig. Das Deutsche Rote Kreuz sowie einige Anwohner hätten die Helfer mit Getränken versorgt.

Personensuche im Haus

Dramatisch wurde die Situation, als es plötzlich hieß, die Hausbesitzerin sei vielleicht doch nicht bei der Arbeit – sie war telefonisch nicht erreichbar, und man befürchtete, dass sie sich noch im brennenden Gebäude befinden könnte. Nachdem der erste Suchtrupp ins Haus vorgestoßen war, kam dann die erlösende Nachricht, dass sich niemand mehr dort aufhalte.

Für die Feuerwehren aus Ocholt-Howiek und Westerloy geht es auch nach Beendigung der Löscharbeiten noch mit einer Brandsicherheitswache weiter. So soll verhindert werden, dass mögliche Glutnester noch einmal aufflackern und weiteren Schaden anrichten.

Erste Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass es bei privaten Arbeiten in der Garage zu einer Verpuffung kam. Dabei sei zunächst die Garage in Brand geraten, und die dort entstandenen Flammen auf das angrenzende Einfamilienhaus übergegangen, so die Polizei. Die Ermittlungen dauern jedoch noch an.

Das völlig ausbrannte Wohnhaus war nicht mehr zu retten. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Zur genaueren Schadenshöhe konnte die Polizei am Mittwoch allerdings noch keine Angaben machen.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Donnerstag, 25. Juni 2020
  • Autor: Kerstin Schumann
Nach oben

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.