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Mittwoch, 3. Juni 2020 21:Jun

Schnuller auf Herd vergessen – Feuerwehr rückt an

Einsatz am Auebogen: Zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus, weil in der verrauchten Wohnung einer jungen Familie zwei Kinder vermutet wurden. Einsatz am Auebogen: Zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus, weil in der verrauchten Wohnung einer jungen Familie zwei Kinder vermutet wurden. Christian Quapp

Als die Feuerwehr alarmiert wurde, war nicht klar, ob sich in der verrauchten Wohnung in Bad Zwischenahn noch Kinder befinden. Für die Einsatzkräfte drängte die Zeit.

Bad Zwischenahn Ein Baby-Schnuller hat am Dienstagnachmittag am Bad Zwischenahner Auebogen für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 13.43 Uhr hatte ein Hausbewohner in der Nachbarwohnung den Rauchmelder gehört und die Feuerwehr alarmiert.

 

Wie die Polizei vor Ort mitteilte, wusste der aufmerksame Nachbar dass zwei Erwachsene Bewohner der Wohnung nicht zu Hause waren – unklar war aber, ob die beiden Kinder der Familie sich möglicherweise in der Wohnung aufhielten. Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Zwischenahn und Ohrwege öffneten deshalb die Tür und rückten schnell unter Atemschutz in die verrauchte Wohnung vor. Wie sich schnell herausstellte, war diese leer, die Kinder waren nicht in der Wohnung.

In der Küche fanden die Feuerwehrleute schnell den Grund für den Alarm. Auf dem Herd rauchte im Topf ein völlig verschmorter Baby-Schnuller. Die Eltern hatten diesen offenbar zum Auskochen in einem Topf mit Wasser auf den Herd gestellt. Als sie dann die Wohnung verließen, blieb der Topf auf dem Herd, das Wasser verdampfte und der Schnuller begann zu schmoren.

Dieser Fall zeige erneut, wie wichtig funktionierende Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn zur Vermeidung schlimmer Brände sind, sagte Bad Zwischenahns Ortsbrandmeister Martin Schreiber. „Seit der Einführung der Rauchmelder-Pflicht haben wir deutlich weniger Fälle, bei denen die ganze Küche in Brand gerät. Meist bleibt es, wie in diesem Fall bei den angebrannten Töpfen.“

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Mittwoch, 3. Juni 2020
  • Autor: Christian Quapp
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