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Mittwoch, 6. Mai 2020 20:Mai

Akku explodiert in Kinderzimmer

Großeinsatz: Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren beim Brand in Friedrichsfehn im Einsatz. Großeinsatz: Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte waren beim Brand in Friedrichsfehn im Einsatz. 261News/van Elten

Friedrichsfehn Eine vierköpfige Familie aus Friedrichsfehn musste in der Nacht zu Dienstag nach einem Brand in ihrem Haus ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Polizei explodierte ein Akku, der am Ladegerät hing, und setzte das Kinderzimmer in Brand.

 

Die Feuerwehr Friedrichsfehn wurde am Montag um 23.39 Uhr alarmiert. „Wenn man hört, dass Gefahr für Menschen besteht, ist schon Adrenalin im Spiel – speziell wenn Kinder betroffen sind. Dann sitzt jeder Handgriff“, sagt Ortsbrandmeister Uwe Hilgen. Laut seinen Angaben waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort mit Notarzt und drei Rettungswagen. „Wir mussten im ersten Moment von mehreren Personen im Gebäude ausgehen. Deshalb wurde so hoch alarmiert“, erklärt Hilgen. Bei der Ankunft der Feuerwehr hatten die Bewohner das Einfamilienhaus allerdings schon verlassen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, jedoch mussten alle vier Familienmitglieder mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Der Zimmerbrand entstand laut Aussage eines Bewohners durch die Explosion des Akku, der im Kinderzimmer über Nacht aufgeladen wurde. Um welche Art Akku es sich gehandelt hat, konnte Ortsbrandmeister Hilgen keine Angaben machen. Die Polizei habe die betroffenen Gegenstände gesichert und Ermittlungen aufgenommen. Am Gebäude entstand nach Angaben der Feuerwehr ein Schaden von etwa 50 000 Euro.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Mittwoch, 6. Mai 2020
  • Autor: Arne Jürgens