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Dienstag, 10. März 2020 20:Mär

Ortsbrandmeister ist beliebter Dauerbrenner

Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn (von links): Hinrich Bischoff, Christian Niedrig, Nils Riemer, Nils Nietschke, Mattis Wichmann, Lisa Seidel, Nico Sandstede, Kevin Kreye und Dr. Hans Fittje Beförderungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn (von links): Hinrich Bischoff, Christian Niedrig, Nils Riemer, Nils Nietschke, Mattis Wichmann, Lisa Seidel, Nico Sandstede, Kevin Kreye und Dr. Hans Fittje Erhard Drobinski

Uwe Hilgen ist zum fünften Mal zum Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn gewählt worden – obwohl er gar nicht zur Wahl erscheinen konnte.

Friedrichsfehn Seit 1996 ist Uwe Hilgen Ortsbrandmeister (OBM) der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn. Auf der Jahresversammlung am Freitag wurde er zum fünften Mal für die sechsjährige Amtszeit wiedergewählt und ist somit einer der dienstältesten Ortsbrandmeister im Ammerland.

Er selbst konnte aus familiären Gründen nicht teilnehmen. Ihn vertrat der stellvertretende OBM Christian Niedrig, dessen Funktion ebenfalls zur Wahl stand. Auch er wurde mit wenigen Gegenstimmen wiedergewählt.

 

Im Beisein von Gemeindebrandmeister (GBM) Hinrich Bischoff und dem stellvertretenden Bürgermeister Dr. Hans Fittje stand neben den Wahlen der Jahresrückblick im Mittelpunkt. 2019 hatte die Wehr 40 Brand- und Hilfeleistungen abzuarbeiten, wozu auch Sturmschäden gehörten. Im Vergleich zu den anderen Edewechter Wehren wurden die Friedrichsfehner dabei häufig zu Bränden gerufen. Niedrig bedankte sich bei allen Kameraden, die selbst zu ungünstigen Zeiten in größerer Anzahl an den Einsätzen teilnahmen.

Dass die doch schwierige Arbeit mit ihren Belastungen nicht an Attraktivität eingebüßt hat, zeigt die Mitgliederentwicklung. Zwar wurden einige Abgänge verzeichnet (so auch der Wechsel zu anderen Wehren), zwölf dazu gewonnene Interessenten sorgten aber dafür, dass die Mitgliederzahl weiter bei knapp 70 Personen liegt, inklusive Jugendfeuerwehr und Altersabteilung.

Die Jahreshauptversammlung wird von den Feuerwehren auch dazu genutzt, Feuerwehrkameraden, die entsprechende Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen haben, zu befördern. An diesem Abend waren es Kevin Kreye, Nils Nietschke, Nils Riemer, Nico Sandstede und Mattis Wichmann, die nun als Oberfeuerwehrmänner tätig sind. Dazu kam Lisa Seidel, die sich nun Oberfeuerwehrfrau nennen darf. Alle erhielten neben einer Urkunde die entsprechenden Abzeichen, die sie an ihrer Uniform tragen dürfen.

Etwas Wehmut kam auf, weil es die letzte Versammlung im alten Feuerwehrgerätehaus war. Bereits in den nächsten ein bis zwei Monaten erfolgt der Umzug in das neue Feuerwehrhaus gut 200 Meter vom alten Standort entfernt. Zwar sind die Räumlichkeiten fertiggestellt, da das Außengelände allerdings noch hergerichtet werden muss, wurde darauf verzichtet, die neuen Räume für die Sitzung in Anspruch zu nehmen. Nach dem Abschluss des Umzuges im Frühjahr sind, so Niedrig, im Laufe des Jahres mehrere Veranstaltungen geplant, um das neue Feuerwehrgerätehaus der Öffentlichkeit vorzustellen.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 10. März 2020
  • Autor: Erhard Drobinski
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