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Sonntag, 26. Januar 2020 21:Jan

Seit 70 Jahren in der Feuerwehr

Ehrung bei der Feuerwehr Hahn-Lehmden (von links): Stellvertretender Ortsbrandmeister Eike Stahmer, Jubilar Hans Orth, Gemeindebrandmeister Ingo Riediger und Ortsbrandmeister Thorsten Menke Ehrung bei der Feuerwehr Hahn-Lehmden (von links): Stellvertretender Ortsbrandmeister Eike Stahmer, Jubilar Hans Orth, Gemeindebrandmeister Ingo Riediger und Ortsbrandmeister Thorsten Menke Eilert Freese

Hans Orth ist länger in der Feuerwehr als so manch anderer lebt. Für sein jahrzehntelanges Engagement wurde er nun geehrt.

Hahn-Lehmden In welchem Jahr er geheiratet hat, kann der 89-jährige Hans Orth, der seit 70 Jahren im Feuerlöschwesen aktiv ist, so ganz spontan nicht sagen. Aber von seiner Ehefrau kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Am 9. Juni 1956“, sagt sie. Der Vater von zwei Kindern berichtet, dass er so richtig unter Lebensgefahr keinen Einsatz hatte, aber der eine oder andere Brand viel Aufwand bedeutet habe, um ihn zu löschen.

Während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hahn-Lehmden überbrachte Bürgermeister Lars Krause dem Jubilar die Grüße von Rat und Verwaltung der Gemeinde Rastede. Neben einer Urkunde gab es einen gläsernen Quader mit einer Gravur, die die alte Handdruckspritze aus Südbäke zeigt.

 

Der Hauptfeuerwehrmann war 1930 in Oldenburg geboren worden und am 14. Januar 1950, zu Zeiten Bundeskanzlers Adenauers, in die Feuerwehr Hahn eingetreten. Im selben Jahr absolvierte er noch den Grundlehrgang und 1955 den Maschinisten-Lehrgang, woraufhin er die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann bekam. Mit etwas Abstand bestand er 1968 mit Erfolg den Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde er 1982 ernannt. Von 1966 bis 1975 hatte Orth die Funktion des ersten Maschinisten der Einheit Hahn inne. Von Januar 1975 bis Januar 1983 war er Atemschutzgerätewart der Ortswehr.

Von 1982 bis 1992 hat Orth, der als Schmied selbstständig war, zusätzlich zum Feuerwehrdienst sehr viel Zeit für die Arbeit im Festausschuss der Wehr aufgebracht, um auch den gemütlichen Teil, der zur Feuerwehr gehört, zu organisieren. So wurden Sommerausflüge, Kohlfahrten und Mehrtagesfahrten ausgearbeitet. Mithilfe seines Akkordeons hat Orth außerdem dazu beigetragen, dass Einweihungen, Fahrzeugübergaben und Hauptversammlungen ihren musikalischen Rahmen bekamen. Bereits sein Vater, Heinrich Orth, war Mitglied und Gründungsmitglied der Freiwilligen Feuerwehr Hahn.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Samstag, 25. Januar 2020
  • Autor: Eilert Freese
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