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Donnerstag, 2. Januar 2020 21:Jan

Brände gehen glimpflich aus

Einsatz in Rostrup: Der Brand einer Hecke griff auch auf ein Gebäude über. Einsatz in Rostrup: Der Brand einer Hecke griff auch auf ein Gebäude über.

Die Polizei bekam es auch mit Unfällen und Körperverletzungen zu tun. In einigen Fällen werden Zeugen gesucht.

Bad Zwischenahn /Edewecht Polizei und Feuerwehren in Bad Zwischenahn und Edewecht haben Bilanz der Silversternacht gezogen. Es gab zahlreiche Einsätze, die meisten gingen glimpflich aus.

Der erste Einsatz war am Silvesterabend gegen 17 Uhr in Friedrichsfehn nötig. Eine Hecke und ein Baum gerieten in Brand. Gegen 18.10 Uhr brannte in Rostrup ebenfalls eine Hecke, wobei das Feuer auf einen angrenzenden Holzschuppen übergriff und schließlich auch die Fassade eines Wohnhauses leicht beschädigte.

 

Kurz nach 23 Uhr wurde ein brennendes Gebüsch in der Nähe einer Trafostation im Zentrum von Edewecht und gegen 23.15 Uhr ein weiterer Heckenbrand in einem Wohngebiet in Bad Zwischenahn gemeldet. Auch nach dem Jahreswechsel wurde es nicht ruhig: Um 0.18 Uhr wurde im Zentrum von Bad Zwischenahn ein Schuppenbrand gemeldet, wobei vor Ort kein offenes Feuer festgestellt werden konnte. Um 0.42 Uhr geriet in Ofen ein Carport in Brand, welcher durch das Feuer stark beschädigt wurde. Ein Übergriff des Feuers auf ein Auto und das angrenzende Wohnhaus konnte durch das zügige und professionelle Einschreiten der freiwilligen Feuerwehr verhindert werden, teilte die Polizei mit.

Gegen 0.46 Uhr brannte in Jeddeloh I ein Müllcontainer. Ein weiterer Brand, der sich vermutlich in der Silvesternacht ereignet haben dürfte und glücklicherweise ohne größere Folgen verlief, wurde erst am Neujahrsmorgen entdeckt. Beim Tennisverein „TC Edewecht“ in der Parkstraße in Edewecht sind mehrere Mülltonnen komplett abgebrannt. Durch die Hitzeentwicklung wurde auch das Tor einer Garage beschädigt. Glücklicherweise hat sich das Feuer nicht ausgeweitet und keinen weiteren Schaden verursacht.

Verletzte gab es in diesen Fällen nicht und die verursachten Sachschäden schätzt die Polizei als eher gering ein. Als Brandursache dürfte in sämtlichen Fällen ein Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern bestehen. Die Polizei Bad Zwischenahn bittet jeweils um Zeugenhinweise.

Auch auf den Straßen hatte die Polizei viel zu tun. Aufgrund der starken Sichtbehinderung durch Nebel sind zwischen 1 Uhr und 2.30 Uhr vier Autos in Bad Zwischenahn und Edewecht von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben stehen geblieben. In keinem Fall wurden Insassen verletzt. Die Autos mussten von Abschleppunternehmen aus den Gräben gezogen werden.

Trotz des Nebels hat sich ein 25-Jähriger aus Edewecht betrunken ans Steuer gesetzt. Gegen 3 Uhr fiel er in Bad Zwischenahn durch seine unsichere Fahrweise einer Streifenwagenbesatzung auf. Ein Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,06 Promille. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt.

Gefeiert wurde in Bad Zwischenahn und Edewecht weitgehend friedlich, die Polizei registrierte allerdings zwei Fälle von Körperverletzung. Gegen 1.20 Uhr kam es bei einer Veranstaltung in Jeddeloh I zu einer Auseinandersetzung. Ein männlicher Gast verletzte zwei Männer, einen Mitarbeiter und einen weiteren Gast, leicht. Gegen 4.40 Uhr kam es dann im Eingang einer Gaststätte am Bahnhof in Bad Zwischenahn zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde einer der beiden so verletzt, dass er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden musste.

Auch in diesem Zusammenhang werden Zeugen gebeten sich bei der Polizei Bad Zwischenahn unter Telefon   0 44 03/ 92 70 zu melden.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Donnerstag, 2. Januar 2020
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