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Dienstag, 1. Oktober 2019

Neue Räume – Freie Spinde

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Dienstag, 1. Oktober 2019, Autor: Christian Quapp
Besuch im ausgebauten Feuerwehrhaus: KJK-Geschäftsführer Michael Poerschke, Amtsleiter Wilfried Fischer ließen sich von Ortsbrandmeister Andreas Aßmann die neuen Räume zeigen. Besuch im ausgebauten Feuerwehrhaus: KJK-Geschäftsführer Michael Poerschke, Amtsleiter Wilfried Fischer ließen sich von Ortsbrandmeister Andreas Aßmann die neuen Räume zeigen. Bild: Christian Quapp

Die psychiatrische Klinik und die Freiwillige Feuerwehr kooperieren traditionell. Die Ofener Brandschützer werben um Unterstützung aus Karl-Jaspers-Klinik.

Ofen /Wehnen Die Freiwillige Feuerwehr Ofen und die Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen verbindet einiges. Nicht nur, dass die Klinik mit knapp 600 Betten und rund 1000 Mitarbeitern immer wieder Einsatzort für die 32 aktiven Kameraden der Feuerwehr ist, sie war auch für einige Monate Ausweichquartier.

 

Während des Um- und Anbaus am Feuerwehrgerätehaus an der Hermann-Ehlers-straße war die Wehr mit Fahrzeugen und Ausrüstung in eine Halle auf dem KJK-Gelände umgezogen, um Geräte und Bekleidung vor Baustaub zu schützen. Jetzt, nachdem der Umbau abgeschlossen ist, hatte Ortsbrandmeister Andreas Aßmann, Mchael Poerschke, neuer Geschäftsführer der KJK, mit einigen seiner Mitarbeiter zu einem Gegenbesuch am Montag eingeladen. Gemeinsam mit Amtsleiter Wilfried Fischer wollte sich Aßmann zum einen für die kurzfristig zur Verfügung gestellte Halle auf dem Gelände der Klinik bedanken.

Aßmann hatte aber auch noch eine andere Idee für eine künftige Zusammenarbeit mit der Klinik. „Wenn wir von 1000 Mitarbeitern ein Prozent für die Freiwillige Feuerwehr gewinnen könnten, hätten wir keinen Spind mehr frei“, meinte Aßmann.

Denn von den 32 freiwilligen Feuerwehrmännern und -frauen in Ofen ist längst nicht jeder immer einsatzbereit. Besonders tagsüber hat die Wehr in Ofen – wie viele andere auch – mit Personalknappheit zu kämpfen.

Auch wenn in der Pflege nicht unbedingt jederzeit auf Mitarbeiter verzichtet werden könnte, war Poerschke durchaus offen für die Idee, unter den Mitarbeitern der KJK für eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Ofen zu werben. „Wir wissen, dass wir für einen ziemlich großen Teil Ihrer Einsätze sorgen“, so Poerschke, und spielte dabei unter anderem auf Fehlalarme der automatischen Brandmeldeanlage an. Da immer mehr Gebäude der KJK an diese Anlage gekoppelt werden, werde es auch weiter zu Fehlalarmen kommen – ebenso wie zu tatsächlichen Brandeinsätzen. Einige Mitarbeiter der Klinik sind tatsächlich bereits an ihrem Wohnort Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr. Für sie sei eine zusätzliche Mitgliedschaft durchaus möglich, erläuterte Aßmann. Ebenso freuen würde er sich aber über KJK-Mitarbeiter, die sich neu für den Einsatz in der Feuerwehr begeistern ließen – zum Beispiel über junge Menschen, die an der KJK eine Ausbildung beginnen. Platz genug wäre, beim Umbau hat die Freiwillige Feuerwehr Ofen neue Umkleide- und Sanitärräume für Männer und Frauen bekommen, sowie einen großen Raum für die Kinderfeuerwehr und ein Büro unter dem Dach.

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