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Montag, 16. September 2019

Retter in Nethen ziehen Kinder in den Bann

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Montag, 16. September 2019, Autor: Anuschka Kramer
Einmal die Glocke läuten: Der fünfjährige Tjark genoss den Tag „Rund um das Blaulicht“. Einmal die Glocke läuten: Der fünfjährige Tjark genoss den Tag „Rund um das Blaulicht“. Bild: Anuschka Kramer

Ob Vorführungen der Hundestaffel oder der DLRG – beim Aktionstag „Rund um das Blaulicht“ konnten die Besucher einiges erleben. Vor allem die Kinder hatten ihren Spaß.

Nethen Feuerwehr-Wagen zum Anfassen – für den fünfjährigen Tjark war die sonntägliche Stippvisite beim Beach-Club Nethen ein großer Spaß. „Es gefällt mir richtig gut“, erklärte er mit einem strahlenden Lächeln, als er sich sogar auf den historischen Handdruckspritzwagen von 1900 setzen und die Glocke schlagen durfte. Ein Gefährt der Feuerwehr Südbäke – und nicht das einzige, das Tjark und viele weitere Kinder am Sonntag in den Bann zog.

Rettungswagen

„Rund um das Blaulicht“ lautete das Motto des Aktionstags – und die Teilnehmer hatten allerlei aufgefahren, um sich auf dem Gelände am Bekhauser Esch 170 gut zu präsentieren. Rettungswagen vom DRK Oldenburg/Stadt Wiefelstede waren ebenso dabei – und durften sogar ausführlich erkundet werden – wie die DLRG-Ortsgruppe Rastede. Die nahm die Besucher auch mit auf Spritztouren über den Badesee und demonstrierte Rettungseinsätze. Dafür ernteten die Einsatzkräfte viel Applaus.

 

Vorführungen

Die Freiwilligen Feuerwehren Hahn, Barghorn, Neusüdende und Rastede waren vor Ort, nicht zuletzt, um zu demonstrieren, wie Verletzte mit schwerem Gerät aus Unfallwagen befreit werden können, und die Rettungshundestaffel Wilhelmshaven-Friesland zeigte, was ihre Hunde so drauf haben. Klettern, balancieren, steile Rampen runterrutschen – für die fünfjährige Labrador-Hündin „Estella“ und ihren Hundekumpels war es ein großer Spaß, dem Publikum ihre Tricks vorzuführen. Zwischendurch trug Hundeführer Heiko Hormann seine Hündin auch mal zu den Zuschauern, damit sie sie streicheln konnten. „Jeder Hundeführer muss seinen Hund tragen können“, erläuterte Hormann den Zuschauern. Denn das könne je nach Einsatz und Gelände notwendig sein. Deshalb gehöre auch das zum Training. „Estella“ machte alles brav mit – und kam vor lauter Freude über all die Streicheleinheiten aus dem begeisterten Schwanzwedeln gar nicht mehr raus.

Schluss mit lustig war nach solchen Darbietungen allerdings nicht. Die Besucher konnten darüber hinaus nämlich viel über Erste Hilfe lernen, sie durften sich am schweren Gerät des THW versuchen und nicht zuletzt einen großen gelben Abschleppwagen bestaunen, der vor allem die kleinen Besucher in seinen Bann zog.

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