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Sonntag, 25. August 2019

Jugendfeuerwehr Husbäke feiert ausgelassen

Quelle: NWZOnline.de, Ammerland vom Sonntag, 25. August 2019, Autor: Erhard Drobinski
 Amüsant und knifflig: Der Jux-Wettkampf. Amüsant und knifflig: Der Jux-Wettkampf. Bild: Erhard Drobinski

„In den 25 Jahren haben bisher 152 Kinder diese Wehr durchlaufen, 22 der jetzt aktiven Feuerwehrleute waren vorher in der Jugendfeuerwehr. Das sind gut 47 Prozent.“ Das erläuterte Ortsbrandmeister Rolf Komandel.

Husbäke Für Mia ist es eine Selbstverständlichkeit, auch körperlich anstrengende Arbeiten zu erledigen. Als Mitglied der Jugendfeuerwehr Husbäke hat sie gelernt, Schlauchpakete zu tragen oder auch in ihrer Rolle als Maschinist an der Tragkraftspritze (TS) zu arbeiten. In jedem Fall ist die Zwölfjährige aus Husbäke Feuer und Flamme, wenn es um „ihre“ Feuerwehr geht.

 

Am Samstag ist sie wie die anderen der Jugendfeuerwehr Husbäke gefordert. Im Rahmen des 25-jährigen Bestehens dieser Einheit findet auf dem Sportplatz in Husbäke ein Vergleichswettkampf mit den anderen Jugendwehren des Landkreises Ammerland statt. 13 von insgesamt sechzehn Teams sind dabei und stellen sich den verschiedenen Aufgaben, die allerdings weniger mit dem Feuerwehralltag zu tun haben. „Es ist ein Jux-Wettkampf, der die Kinder und Jugendlichen fordert, aber nicht ganz so ernst genommen werden sollte“, erklärt Jasmin Reil, Jugendfeuerwehrwart in Husbäke.

Bis die Wettkämpfe am Vormittag starten, steht bei einem Jubiläum erst der offizielle Teil an. Neben Bürgermeisterin Petra Lausch und Kreisbrandmeister (KBM) Andre Hoffbuhr können weitere Edewechter Persönlichkeiten begrüßt werden. Und sie kommen, wie es für einen Geburtstag gehört, nicht mit leeren Händen. Bürgermeisterin Petra Lausch überreicht an diesem Vormittag ganz offiziell das neue Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) an das Geburtstagskind.

Beim anschließenden Jux-Wettkampf hat der Feuerwehrnachwuchs insgesamt sieben Aufgaben zu meistern. Diese reichen vom „Floß fahren“ über „Blinde Kuh“ und „blinder Gießkannenlauf“ bis hin zum „Schwammschlagen“ und „Kistenlauf“. Den vielen jugendlichen Teilnehmern kommt an diesem hochsommerlichen Tag sicherlich entgegen, dass in einigen Spielen Wasser eingesetzt wird.

Für die Verantwortlichen um Ortsbrandmeister (OBM) Rolf Komandel ist die Jugendfeuerwehr längst zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Aus dem Alltag der Feuerwehr ist diese Gruppe längst nicht mehr wegzudenken. „In den 25 Jahren haben bisher 152 Kinder diese Wehr durchlaufen, 22 der jetzt aktiven Feuerwehrleute waren vorher in der Jugendfeuerwehr. Das sind gut 47 Prozent. In zehn Jahren dürfte der Anteil bei 90 Prozent liegen“, ist sich Komandel sicher.

Vielleicht gehört dann auch Mia dazu. Wie ihr elfjähriger Feuerwehrkamerad Tamme, seit dem letzten Jahr dabei, hat sie nicht nur viel Spaß am Feuerwehrwesen entwickelt, sondern erkennt schon jetzt die Notwendigkeit, sich hier zu engagieren. Die insgesamt 28 Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Husbäke lernen dort neben den technischen Arbeiten wie das „Schlauchkegeln“ (das Ausrollen der Schläuche) oder den Umgang mit der Wasserspritze auch andere Sachen wie die 1.-Hilfe, was auch im Alltag hilft. Zur Berufsfeuerwehr möchte Mia allerdings nicht, das traut sie sich nicht so richtig zu. In der Freiwilligen Feuerwehr würde sie gern bleiben, wenn es mit Ausbildung und Beruf passt.

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