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Montag, 17. Juni 2019

Neuer Rüstwagen ist der Star

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Montag, 17. Juni 2019, Autor: Rudi Lange
Zeigten den fabrikneuen Rüstwagen: Feuerwehrausschuss-Vorsitzender Martin Schreiber (links) und sein Stellvertreter Evert-Geert Wassink. Zeigten den fabrikneuen Rüstwagen: Feuerwehrausschuss-Vorsitzender Martin Schreiber (links) und sein Stellvertreter Evert-Geert Wassink. Bild: Rudi Lange

In der Wachstation Bad Zwischenahn gab es allerhand zu begutachten. Insgesamt sechs Fahrzeuge finden in den Hallen Platz.

Bad Zwischenahn Am Samstag machte sich der Gemeinde-Feuerwehrausschuss unter Leitung des Vorsitzenden Dieter Helms ganztägig auf die Reise, um den acht Wehren der Gemeinde einen Besuch abzustatten. Diese präsentierten sich in einer jährlichen Geräteschau.

Sinn und Zweck der Besichtigung ist es, technisches Gerät zu überprüfen, den Zustand der Fahrzeuge zu kontrollieren, die Vollzähligkeit des Materials zu bestätigen, die Bedarfslage der Wehren zu ermitteln und – nicht zu unterschätzen – einen persönlichen Kontakt zwischen den Feuerwehrleuten und den Ratsmitgliedern, die von Wilfried Fischer als Allgemeinem Stellvertreter des Bürgermeisters angeführt wurden, herzustellen. Der hochkarätigen Delegation gehörten weiterhin der Gemeindebrandmeister Heino Brüntjen, der Kreisschirrmeister Michael Sommer und der Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr an.

 

In der Wachstation Bad Zwischenahn, neben Elmendorf mit der feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) eine von zwei Schwerpunktwehren der Gemeinde, gab es allerhand zu begutachten. Insgesamt sechs Fahrzeuge finden in den Hallen Platz. Der aktuelle „Star“ ist ein brandneuer MAN Rüstwagen (RW) im Wert von 380 000 Euro, der offiziell noch gar nicht eingeweiht ist. Er wurde gegen ein 33 Jahre altes Fahrzeug eingetauscht und bietet jetzt die Möglichkeiten eines hochmodernen Werkstattwagens im Einsatz vor Ort. 2021 wird noch ein seit 1996 in Betrieb befindliches Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 gegen ein MAN Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 eingetauscht werden, wie der stellvertretende Ortsbrandmeister Tim Cölsmann mit Vorfreude berichtete. Ortsbrandmeister Martin Schreiber führte den Ausschuss nicht ohne Stolz in den gerade erst fertiggestellten ersten Anbau, in dem die von der Feuerwehrunfallkasse geforderte „Schwarz-Weiß-Trennung“ nun möglich ist. Darunter versteht man die klare Trennung der Einsatzkleidung, die mit Rauchgasen kontaminiert sein könnte, von Freizeitkleidung und Aufenthaltsraum. 52 Spinde stehen bereit für aktuell 65 Aktive. In einem zweiten Bauabschnitt werden die fehlenden Spinde sowie Umkleiden für die aktuell zwei weiblichen Aktiven wohl bis zum Herbst fertiggestellt sein.

Der Ausschuss war mit dem Zustand der Wagen und des Materials sehr zufrieden. Kreisschirrmeister Sommer forderte nur kleine Umbaumaßnahmen zur Neuorientierung und Optimierung der Fahrzeug, die in der FTZ ausgeführt werden können. Schreiber ließ durch eine kurze Ausfahrt des RW demonstrieren, welche Probleme auf den engen Straßen mit An- und Abreiseverkehr im nahen Kindergarten bestünden und bat um Abhilfe. Helms versprach, dem Straßenverkehrsausschuss das Problem zur Entscheidung vorzustellen. Er unterstrich ausdrücklich, dass die Wehren in der Gemeinde für ihre Einsätze gut ausgerüstet seien. Ein Lob ging an das gute Miteinander von Nachbarn, Mitbürgern und Arbeitgebern im Umgang mit den Aktiven und die hohe Wertschätzung, die Ihnen zuteil würde. Erfreulich auch, dass es mit zwei Kinderfeuerwehren und zwei Jugendfeuerwehren in der Gemeinde aktuell keine Nachwuchssorgen gibt.

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