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Dienstag, 30. April 2019

Seit 40 Jahren im Dienst

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Dienstag, 30. April 2019, Autor: Erhard Drobinski
Ehrung: Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr (l.) mit Uwe (M.) und Wolfgang Hilgen (r.) Ehrung: Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr (l.) mit Uwe (M.) und Wolfgang Hilgen (r.) Bild: privat

Seit 40 Jahren sind Uwe und Wolfgang Hilgen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Friedrichsfehn aktiv. Jetzt wurden sie für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Friedrichsfehn Das erste Feuerwehrhaus in Friedrichsfehn, an das sich Uwe Hilgen erinnert, war zentral im Ort gelegen und so klein, dass die beiden Fahrzeuge, die damals zur Verfügung standen, hintereinander und auf den Millimeter genau geparkt werden mussten, um das Garagentor noch schließen zu können. Diese Zeiten sind längst vorbei. 1980 wurde eine etwas größere Wache gebaut, die inzwischen ebenfalls zu klein geworden ist, so dass ein Neubau notwendig wurde. Und der soll noch in diesem Jahr bezogen werden.

 

All diese Veränderungen haben Uwe und Wolfgang Hilgen, die beide 1979 der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn beigetreten sind und jetzt ihr 40-jähriges Jubiläum feiern konnten, hautnah miterlebt, Uwe sogar noch etwas intensiver als Wolfgang.

Bereits acht Jahre nach seinem Eintritt in den Dienst wurde der damals 26-jährige Uwe 1987 zum stellvertretenden Ortsbrandmeister (OBM) gewählt, seit 1996 fungiert er als Ortsbrandmeister. Zusätzlich übt er seit 2008 die Funktion des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters (GBM) aus.

Dienst an Allgemeinheit

Der etwas jüngere Wolfgang Hilgen konnte sich aufgrund seiner Selbstständigkeit nicht ganz so intensiv in das Geschehen einbringen und ist nach seinem Umzug nach Petersfehn seiner Heimat-Feuerwehr als passives Mitglied treu geblieben.

Dazu wirkt er zum Wohl dieser Einheit stärker im Hintergrund, was Bürgermeisterin Petra Lausch in ihren Grußworten am Sonntag im Feuerwehrgerätehaus in Friedrichsfehn besonders hervorhob. Sie lobte den Dienst an der Allgemeinheit, der mit einem hohen Maß an Engagement verbunden ist, aber auch die besondere Bedeutung für das „Gemeinschaftsleben, ob es darum geht, Veranstaltungen abzusichern oder daran teilzunehmen.“

Die beiden Feuerwehrkameraden erhielten an diesem Vormittag eine Urkunde für 40-jährige Dienste im Feuerlöschwesen sowie aus der Hand von Kreisbrandmeister (KBM) Andree Hoffbuhr die entsprechende Medaille sowie einen Wandteller. Hierbei unterstrich er die Wichtigkeit für schlagkräftige Freiwillige Feuerwehren im ländlichen Raum.

Mit ihrer Jugendfeuerwehr, die seit einigen Jahren besteht, wurde zudem eine Basis geschaffen, um die wichtige Arbeit einer Feuerwehr auch in Zukunft vorhalten zu können.

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