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Dienstag, 23. April 2019

Waldbrand hält Wehr in Atem

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Dienstag, 23. April 2019
Flächenbrand in Wildenloh: Die Einsatzkräfte mussten den Boden teils mit den Händen umgraben, um an die Glutnester zu gelangen. Flächenbrand in Wildenloh: Die Einsatzkräfte mussten den Boden teils mit den Händen umgraben, um an die Glutnester zu gelangen. Bild: NonstopNews

Die Versorgung mit Löschwasser gestaltete sich schwierig. Zusätzlich nutzten die Einsatzkräfte Feuerpatschen und Löschschaum.

Wildenloh Es ist 15.36 Uhr gewesen, als bei der Großleitstelle der Feuerwehr Oldenburger Land ein Notruf über einen Flächenbrand im Staatsforst Wildenloh einging. Unverzüglich wurden die freiwilligen Feuerwehren Friedrichsfehn und Petersfehn, ein Rettungswagen sowie die Polizei alarmiert. „Schließlich konnte aufgrund der Rauchentwicklung der betreffende Bereich im Großen Wildenloh südlich der Friedrichsfehner Straße lokalisiert werden“, fasste die Pressestelle der Polizei zusammen. Dort hätten beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bereits mehrere Büsche und auch Bäume in vollem Brand gestanden. „Dieser Brand dehnet sich aufgrund des vorherrschenden Windes schnell in nordwestliche Richtung aus, so dass zusätzlich die freiwilligen Ortsfeuerwehren Edewecht und Achternmeer nachalarmiert werden mussten“, so die Polizei.

 

Insgesamt waren zwölf Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, ein Rettungswagen und zwei Funkstreifenwagen mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Da das betreffende Waldstück nicht für die Einsatzfahrzeuge zugänglich war, musste die Feuerwehr zahlreiche Schläuche verlegen, um die Versorgung mit Löschwasser zu gewährleisten. Zusätzlich kamen Feuerpatschen zur Brandbekämpfung und auch etwas Löschschaum zum Einsatz, um das ständige Wiederaufflammen zu verhindern. Um 17.42 Uhr war es geschafft, die Einsatzleitung der Feuerwehr konnte vermelden, dass der Brand gelöscht ist. „Vorsorglich wurde eine Brandwache eingerichtet“, betont die Polizei.

Während des etwa zweistündigen Einsatzes wurde der Kavallerieweg für den Durchgangsverkehr gesperrt. Insgesamt sind durch den Brand wohl rund 1500 Quadratmeter alter Baum- und Buschbestand des Wildenlohs teils völlig abgebrannt.

Durch die Polizei wurde ein Brandermittlungsverfahren eingeleitet. Derzeit könnten noch keinerlei Angaben zur Brandursache gemacht werden, hieß es seitens der Beamten.

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