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Sonntag, 21. April 2019

Kurz nach dem Wohnhaus brennt die Scheune

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Sonntag, 21. April 2019, Autor: Anuschka Kramer
Die Feuerwehr war am Karsamstag in Loy im Einsatz. Die Feuerwehr war am Karsamstag in Loy im Einsatz. Bild: Feuerwehr

Am 18. März stand ein frisch renoviertes Haus in der Straße „Zur Schanze“ in Flammen. Am Karsamstag musste die Feuerwehr wieder anrücken. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig.

Loy Mit Brandermittlungen sind derzeit Polizisten im Landkreis Ammerland beschäftigt. So standen auf einem Grundstück im Rasteder Ortsteil Loy innerhalb der vergangenen Wochen gleich dreimal Gebäude in Flammen. Zuletzt wurde die Freiwillige Feuerwehr am Ostersonntag gegen 13.10 Uhr alarmiert. Im Dachstuhl des mittlerweile unbewohnten Wohnhauses war wieder ein Feuer ausgebrochen.

 

Rund zwei Stunden benötigten die Einsatzkräfte zum Löschen. Verletzt wurde niemand, die Schadenshöhe konnte nicht beziffert werden, denn genau dieses Haus war am 18. März schon einmal durch einen Brand beschädigt worden. Damals war das Feuer im Dachstuhl laut Polizei bei Dacharbeiten entstanden. Das Obergeschoss wurde damals fast vollständig zerstört.

Nach dem Feuer hatten die Hausbewohner ihre übrig gebliebenen Habseligkeiten in einer angrenzenden, zehn mal 15 Meter großen Scheune in Sicherheit gebracht, das Haus selbst war nicht mehr bewohnbar. Eben diese Scheune stand dann am Karsamstag in Flammen. Gegen 9 Uhr ging die Alarmierung bei der Feuerwehr ein. Mit einem Großaufgebot rückten die Brandbekämpfer aus. Die Löscharbeiten gestalteten sich für die mehr als 110 Feuerwehrkräfte schwierig, berichtete am Samstag Heiko Pold, Ortspressesprecher der Ortsfeuerwehr Wiefelstede und stellvertretender Gemeindepressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede. Ein großer Heizöltank mit rund 400 Liter Heizöl sowie gelagerte Gasflaschen, die teils explodierten, und diverse Baumaterialien erschwerten die Löscharbeiten. Teilweise konnte nur noch von oben mit Hilfe der Drehleiter gelöscht werden. Zweieinhalb Stunden dauerte es, bis dieser Brand unter Kontrolle war. Der entstandene Schaden wurde auf rund 200 000 Euro geschätzt.

Am Ostersonntag dann eben jene dritte Alarmierung, als der Dachstuhl erneut in Flammen stand. „Da die Brandursache bisher nicht geklärt werden konnte, werden mögliche Zeugen gebeten sämtliche Auffälligkeiten und Hinweise der Polizeistation in Rastede mitzuteilen“, sagte die Polizei am Sonntag. Die Beamten sind unter 0 44 02/9 24 40 erreichbar.

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