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Freitag, 11. Januar 2019

Haus nach Brand unbewohnbar

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Freitag, 11. Januar 2019, Autor: Christian Quapp
Löscharbeiten mit Drehleiter: Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Das Haus ist aber unbewohnbar. Löscharbeiten mit Drehleiter: Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Das Haus ist aber unbewohnbar. Bild: 261News/Andre van Elten

Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Das zeige die Spurenlage eindeutig. Die Hausbewohner sind bei Verwandten untergekommen.

Kayhauserfeld Schreck beim Abendessen: Wegen eines Stromausfalls bemerkte eine vierköpfige Familie am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr an der Raiffeisenstraße in Kayhauserfeld einen Brand im Obergeschoss ihres Einfamilienhauses.

Sofort verließ die Familie das Haus, die Freiwilligen Feuerwehren Kayhauserfeld, Aschhausen, Bad Zwischenahn und Elmendorf wurden nach dem Notruf von der Großleitstelle Oldenburg alarmiert. Das Feuer war offenbar im Dachstuhl ausgebrochen, als die Einsatzkräfte eintrafen, stand dieser bereits im Vollbrand.

 

Von mehreren Seiten und über die Drehleiter wurde der Brand gelöscht. Die Feuerwehren bekamen das Feuer schnell unter Kontrolle. Nach rund zwei Stunden war das Feuer aus und die Einsatzkräfte konnten wieder abrücken. Nach Angaben des Einsatzleiters waren circa 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft und EWE vor Ort. Verletzt wurde aber glücklicherweise niemand.

Die betroffene Familie hat die dramatischen Momente den Umständen entsprechend gut überstanden. Die Familienmitglieder konnten sofort in einem direkt benachbarten Haus bei Verwandten unterkommen.

Aber auch viele andere Nachbarn und Bekannte hatten spontan Unterstützung und Übernachtungsplätze angeboten. Zwar seien einige persönliche Gegenstände wie Kinderzeichnungen verloren, andere Erinnerungen, wie Familienfotos, waren aber nicht betroffen.

Nachdem die Brandursache am Mittwochabend naturgemäß noch als unklar gegolten hatte, legte sich Kriminalhauptkommissar Michael Rösner, Leiter des Arbeitsfeldes 1 der Polizei Westerstede und zuständiger Brandermittler, am Donnerstagnachmittag weitgehend fest. Brandstiftung – sowohl vorsätzlich wie fahrlässig – schließe er aufgrund der Spurenlage eindeutig aus, sagte er gegenüber der NWZ. Alles deute auf einen technischen Defekt in einer Elektroinstallation im Dachstuhl hin.

Das Haus der Familie ist durch Feuer und Löschwasser auf absehbare Zeit unbewohnbar. Seiner Einschätzung nach müsse der Dachstuhle komplett neu gebaut werden, so Rösner. Inwieweit das auch für die in den Dachstuhl gebauten Räume im Obergeschoss gelte, könne er nicht einschätzen. Die Schadenssumme werde aber mindestens bei 80 000 bis 100 000 Euro liegen.

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