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Montag, 3. Dezember 2018

Aufregende Übung für junge Bewohner

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Montag, 3. Dezember 2018
Für Kinder ein spannendes Erlebnis, für die Einsatzkräfte wichtiges Training. In Süddorf trainierten die Freiwilligen Feuerwehren Husbäke und Osterscheps. Für Kinder ein spannendes Erlebnis, für die Einsatzkräfte wichtiges Training. In Süddorf trainierten die Freiwilligen Feuerwehren Husbäke und Osterscheps. Bild: Erhard Drobinski

Die Feuerwehren Husbäke und Osterscheps trainierten bei der Jugendhilfe. Für viele Nachbarn sah die Übung wie ein richtiger Einsatz aus.

Süddorf EDR Einem Szenario, das in der Adventszeit leider öfter vorkommt, hatten sich am Samstag die Freiwilligen Feuerwehren aus Husbäke und Osterscheps zu stellen. Sie wurden zu einem Brand in einem Haus an die Edammer Straße in Süddorf gerufen, wo die Jugendhilfe Schöngen untergebracht ist. Insgesamt acht Kinder und ein Betreuer befanden sich noch im Haus und mussten gerettet werden.

 

Während der Lösch- und Rettungsarbeiten wurde die Edammer Straße kurz gesperrt, später halbseitig wieder für den Verkehr freigegeben. Währenddessen versuchten insgesamt 22 Feuerwehrkameraden, den Brand zu löschen und die gefährdeten Personen zu retten.

Was für viele Nachbarn wie ein richtiger Einsatz aussah, entpuppte sich für die Akteure relativ schnell als Brandübung, was dem intensiven Einsatz allerdings keinen Abbruch tat.

Die Idee zur Brandübung hatte der Sicherheitsbeauftragte des Hauses, Sebastian Schürmann. Das Haupthaus, eine ehemalige Fleischerei, ist dermaßen verwinkelt und mit vielen Räumen versehen, dass es bei einem tatsächlichen Brand schwierig wäre, alle Bewohner rechtzeitig zu retten. Hartmut Buske, stellvertretender Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Husbäke, die als erste vor Ort erschien, fand diese Übung sehr gut.

Auch wenn die Rettung der gefährdeten Personen durch die eingesetzten sechs Atemschutzgeräteträger sehr zügig verlief, machte er deutlich, dass in einem Ernstfall weitere Einheiten angefordert werden würden. „Wir hätten dann wesentlich mehr Schläuche einsetzen müssen. Dazu wären die entsprechenden Wasserentnahmestellen doch recht weit weg gewesen.“ Bei dieser Übung konnte die Freiwillige Feuerwehr Husbäke ihren neuen Mannschaftswagen einsetzen, der mit den modernsten Hilfsmitteln ausgestattet ist. So fand auch der Überdrucklüfter seine Verwendung, um damit das Haus wieder frei von Qualm zu bekommen.

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