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Donnerstag, 15. November 2018

Großeinsatz nach Leichenfund in Rastede

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Donnerstag, 15. November 2018, Autor: Timo Ebbers

Rettungskräfte und Angehörige in der Wohnung klagen über Atemnot, Schwindel und Übelkeit. Messungen ergeben keine Gefahrstoffe. Die Polizei äußert sich zur Todesursache des Mannes.

Rastede Großeinsatz von Rettungskräften im Rasteder Ortsteil Hahn-Lehmden: Nachdem Angehörige die Leiche eines Mannes am Mittwoch in einem Wohnhaus in der Wallstraße gefunden und gegen 16.20 Uhr den Notarzt verständigt hatten, klagten sowohl die Sanitäter als auch die Verwandten des Toten plötzlich über Atemnot, Schwindel und Übelkeit.

 

Daraufhin wurde die Feuerwehr zu einem Gefahrguteinsatz gerufen und die Polizei alarmiert. Rund 60 Rettungskräfte waren zeitweise im Einsatz. Die Feuerwehr konnte durch Messungen allerdings keine gefährlichen Stoffe nachweisen. Zwei Feuerwehrkräfte seien vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen auf Nachfrage mit.

Der 50 Jahre alte Mann sei eines natürlichen Todes gestorben, hieß es weiter. Er habe eine Vorerkrankung gehabt. Es gebe keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.

Der als Einzelgänger bekannte Mann lag vermutlich mehrere Tage in der Wohnung. Den letzten telefonischen Kontakt mit ihm habe es am 9. November gegeben. Was genau die gesundheitlichen Beschwerden auslöste, blieb offen, könnte aber mit der Liegedauer zusammenhängen.

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