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Montag, 29. Oktober 2018

Blick hinter Feuerwehr-Tore

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom Montag, 29. Oktober 2018, Autor: EIlert Freese
Fachsimpeln über Feuerwehr-Technik: Daniel Krummacker, stellvertretender Ortsbrandmeister in Loy-Barghorn (rechts), erläutert bei der Geräteschau die Ausrüstung eines Einsatzfahrzeuges. Fachsimpeln über Feuerwehr-Technik: Daniel Krummacker, stellvertretender Ortsbrandmeister in Loy-Barghorn (rechts), erläutert bei der Geräteschau die Ausrüstung eines Einsatzfahrzeuges. Bild: Eilert Freese

Bei der Geräteschau geht es auch darum, den künftigen Bedarf der Feuerwehr zu ermitteln. Die Anforderungen an die Brandschützer wandeln sich.

Rastede Einen ganzen Tag lang war der Feuerwehrschutzausschuss der Gemeinde Rastede bei teilweise ungemütlichem Wetter am Samstag unterwegs, um eine technische Überprüfung der Geräte und Fahrzeuge der sechs Wehren in der Gemeinde vorzunehmen.

 

Auch die Vollzähligkeit des Materials der sechs Wehren in Rastede wurde überprüft. „Die elf Ausschussmitglieder möchten auch mal sehen, was sie bzw. der Rat der Gemeinde in letzter Zeit so an Anschaffungen beschlossen haben“, sagt Erwin zum Buttel, langjähriger Gemeindebrandmeister von Rastede. „Natürlich spielt auch der direkte Kontakt der Ausschussmitglieder zu den Kameraden eine große Rolle“, so Bürgermeister Dieter von Essen.

Der Ausschuss stellt in der Regel nicht viel Negatives fest, weil Schäden und Mängel unmittelbar nach Auftreten aus Sicherheitsgründen beseitigt werden; aber auch weil jedes Gerät und jedes Fahrzeug einmal jährlich von der technischen Zentrale in Elmendorf überprüft wird.

Von Essen macht deutlich, dass die Bereisung auch dazu beiträgt, die Bedarfslage der Feuerwehr Rastede, in Hahn, Loy-Barghorn, Neusüdende, Ipwege-Wahnbek und in Südbäke zu ermitteln. „Es siedeln sich erfreulicher Weise neue Firmen in Rastede und Umgebung an und vergrößern sich teilweise“, so der Bürgermeister und weist auf das große Edeka-Gelände hin, weswegen größere Geräte mit höherem Wasserdruck angeschafft werden mussten, die über längere Strecken das Feuer bekämpfen können.

Im Gewerbegebiet am Autobahnkreuz Nord seien in den letzten Jahren neue Gebäude entstanden, so von Essen. „Im November werden wir noch in einer Sitzung die neuen Anforderungen für 2019 beschließen müssen“, sagt der Verwaltungschef.

Bei der Abschlussveranstaltung in Neusüdende erläuterte der Bürgermeister noch einmal, dass die 395 Frauen und Männer der sechs Feuerwehren in Rastede (226 Aktive, 103 Jugendliche, 66 Altersabteilung) bis zum 21. Oktober 2018 schon 212 Einsätze erfolgreich bewältigt haben. In 2017 waren es das ganze Jahr 237 Einsätze.

In Rastede hat man 2018 einen Gerätewagen im Wert von 255 000 Euro angeschafft und Hahn bekommt einen Mannschaftswagen im Wert von 48 000 Euro. Auch Ipwege-Wahnbek erwartet ein Löschfahrzeug (LF 20) für 320 000 Euro.

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