Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Im Radius von 1000 Metern um die Bombe musste evakuiert werden. Da die Entschärfung missglückte, wurde der Blindgänger gesprengt.

Rostrup Rund zweieinhalb Meter tief war das Erdloch, in dem Sprengmeister Michael Crölle und seine Kollegen Christoph Coldewey, Jann Kirchner und Detlef Speckmann vom Kampfmittelräumdienst die Fünf-Zentner-Bombe versenkten, die am Freitagmorgen auf dem Gelände des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in Rostrup gefunden wurde.

Nach der Sprengung der Bombe war das Loch rund sieben Meter tief. Die 15 Tonnen Erde, mit denen der rund 1,10 Meter lange und 45 Zentimeter dicke Sprengkörper bedeckt worden war, verteilten sich nach der Explosion im weiten Umkreis, bis auf die 40 Meter entfernte Elmendorfer Straße. Bis zu 30 Zentimeter lange, scharfkantige Metallsplitter gingen rund um die Explosionsstelle nieder.

Rund 270 Jungen und Mädchen stellten sich dem Kreisentscheid der Ammerländer Jugendfeuerwehren. Damit stieg die Zahl zum Vorjahr – ein gutes Zeichen für die Wehren im Landkreis.

Ocholt Land auf, Land ab klage viele Feuerwehren über Nachwuchssorgen. Im Landkreis Ammerland sieht die Sache anders aus, hier engagieren sich derzeit mehr als 270 Jungen und Mädchen in den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren. Allein 28 von ihnen bei der Freiwilligen Feuerwehr Ocholt-Howiek, die an diesem Sonntag Gastgeber des Kreisentscheids der Ammerländer Jugendfeuerwehren war.

Hier bewiesen die Kinder und Jugendlichen einen Tag lang: Feuerwehr, das ist nicht nur so eine Freizeitbeschäftigung, das ist Leidenschaft. „Die geben hier alles“, stellte Jugendwart Dirk Henkensiefken zufrieden fest, während er über das weitläufige Areal von Feuerwehr und Grundschule führte.

Montag, 13. Mai 2019

Damit kein Funke überspringt

Rund 70 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil. Rastedes Ortsbrandmeister Christian Ammermann zeigte sich zufrieden.

Rastede Es gibt Aufgaben, die viel von Ehrenamtlichen abverlangen. Für Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bedeutet das freiwillig gewählte Engagement, nicht nur im Ernstfall bereits zu stehen, sondern auch für Übungen –und am Feierabend die Atemschutzausrüstung umzuschnallen, einen erdachten Brand in der Grundschule Kleibrok zu löschen, ein Übergreifen der imaginären Flammen zu verhindern und noch Leben zu retten.

Dänikhorst /LR Bei der Freiwilligen Feuerwehr Dänikhorst blickte kürzlich Ortsbrandmeisters Bodo Wittje während der Jahreshauptversammlung auf das Jahr 2018 zurück. Die drei Kameradinnen und 20 Kameraden wurden zu 18 Hilfeleistungs- und Brandeinsätzen alarmiert, die mit 416 Stunden abgeleistet wurden. Hinzu kommen 1834 Stunden für die „normalen“ Dienste. Hier finden sich Übungs- und Ausbildungen, Kuhlen reinigen und Veranstaltungen wie Ehrungen, Osterfeuer und Laternenumzug.

Mittwoch, 8. Mai 2019

Statt Unkraut Hecke vernichtet

Ein kleiner Ast entzündete sich und setzte die Hecke in Brand. Die Feuerwehr hatte das Feuer schnell im Griff.

Kayhausen Beim Versuch, Unkraut mit Feuer zu vernichten, hat ein Hausbewohner am Rebhuhnweg in Kayhausen am Montagmittag eine Hecke in Brand gesetzt. Ein kleiner Ast habe Feuer gefangen und sei vom Wind unter die Hecke geweht worden. Bis er den Ast ausgetreten hatte, habe sich das Feuer bereits auf der Rückseite der Hecke ausgebreitet, berichtete er.

Nachdem er die Feuerwehr alarmiert hatte, versuchte der Mann mit Hilfe eines Wassereimers, die Ausbreitung des Brandes auf ein angrenzendes Vordach und den Rest der Hecke einzudämmen.

Tange Seiner Zeit voraus war Enno Hasselder, Ehren-Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Nordloh-Tange. Er war der erste ausgebildete Atemschutzgeräteträger, der 1982 die entsprechende Prüfung ablegte. Atemschutzgeräte wurden erst aber Anfang der 90er Jahre angeschafft.

Diese und andere Begebenheiten aus der Dienstzeit des 70-Jährigen waren Thema im Feuerwehrgerätehaus in Tange. Dorthin hatte Ortsbrandmeister (OBM) Manfred Delger eingeladen, um mit den Feuerwehrkameraden die 50-jährige Mitgliedschaft von Enno Hasselder zu feiern.

Dienstag, 7. Mai 2019

Abrisshaus dient als Übungsort

In leerstehenden Gebäuden können die Feuerwehren unter möglichst realen Bedingungen für ihre Einsätze üben. Allerdings werden den Wehren solche Objekte nur selten angeboten.

Rastede /Oldenburg Das professionelle Öffnen von Türen und Fenstern sowie die Rettung von Personen aus einem verrauchten Gebäude haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Rastede, Ipwege-Wahnbek und Neusüdende am Sonntag in einem Abbruchhaus in Oldenburg üben können. Wie Gemeindefeuerwehrpressewart Stefan Tölen mitteilt hatte ein Privateigentümer den Einheiten das Gebäude zur Verfügung gestellt. Ein Glücksfall für die Einsatzkräfte aus der Gemeinde Rastede, die so wichtige Abläufe trainieren konnten, ohne dabei auf irgendetwas Rücksicht nehmen zu müssen.

Dienstag, 30. April 2019

Beherzter Einsatz gegen Feuer

Eine Gastherme auf dem Campingplatz beim Lönskrug war in Brand geraten. Ein Gast reagierte genau richtig.

Aschhausen Das beherzte Eingreifen eines Campinggastes hat größeren Schaden verhindert: Wegen einer brennenden Gastherme wurden die Freiwilligen Feuerwehren Aschhausen und Kayhauserfeld am Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr auf den Campingplatz beim Lönskrug in Aschhausen gerufen. Vermutlich war das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Eine Hausbewohnerin entdeckte es und rief den Campinggast zu Hilfe, der mit einem Pulverlöscher die Flammen ersticken konnte. Die Arbeit der Feuerwehr beschränkte sich auf Nachlöscharbeiten und die Belüftung des Hauses.

Ohne den Einsatz des Pulverlöschers hätte in kurzer Zeit das gesamt Haus in Flammen stehen können, hieß es von der Feuerwehr, die den Mann ausdrücklich lobte. So mussten sich die Eigentümer vordringlich darum kümmern, die Versorgung der Gäste mit warmem Wasser wieder zu gewährleisten.

Dienstag, 30. April 2019

Seit 40 Jahren im Dienst

Seit 40 Jahren sind Uwe und Wolfgang Hilgen bei der Freiwilligen Feuerwehr in Friedrichsfehn aktiv. Jetzt wurden sie für ihr langjähriges Engagement geehrt.

Friedrichsfehn Das erste Feuerwehrhaus in Friedrichsfehn, an das sich Uwe Hilgen erinnert, war zentral im Ort gelegen und so klein, dass die beiden Fahrzeuge, die damals zur Verfügung standen, hintereinander und auf den Millimeter genau geparkt werden mussten, um das Garagentor noch schließen zu können. Diese Zeiten sind längst vorbei. 1980 wurde eine etwas größere Wache gebaut, die inzwischen ebenfalls zu klein geworden ist, so dass ein Neubau notwendig wurde. Und der soll noch in diesem Jahr bezogen werden.

Freitag, 26. April 2019

Baumstumpf an der Aue in Flammen

Bad Zwischenahn Zu einem brennenden Baumstumpf an der Aue im Bereich des Aue-Wehrs wurden die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Bad Zwischenahn am Mittwochabend gegen 18.20 Uhr gerufen. Mit Hilfe von Wasser, Schaum und unter Einsatz einer Axt hatten die Feuerwehrleute den Brand in dem Baumstumpf schnell gelöscht.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der ausgehöhlt Stumpf nach Zeugenaussagen wohl häufig als Mülleimer missbraucht worden. Möglicherweise habe eine absichtlich oder versehentlich dort hineingeworfene Zigarettenkippe zunächst den Müll und dann das trockene Holz in Brand gesetzt.

Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok