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Freitag, 16. März 2018

Stürmische Zeiten sorgen in Garnholt für viel Arbeit

Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland vom
Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr Garnholt: Carsten Bargmann (v.l.), Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann, stellvertretender Ortsbrandmeister Sebastian Schlenker, Bürgermeister Klaus Groß, Jan-Gert Herbricht, Holger Cording, Gerd Schröder, Arno Bartels, Ortsbrandmeister Frank Borgmann und Kreisbrandmeister Andre Hoffbuhr. Ehrungen und Beförderungen bei der Feuerwehr Garnholt: Carsten Bargmann (v.l.), Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann, stellvertretender Ortsbrandmeister Sebastian Schlenker, Bürgermeister Klaus Groß, Jan-Gert Herbricht, Holger Cording, Gerd Schröder, Arno Bartels, Ortsbrandmeister Frank Borgmann und Kreisbrandmeister Andre Hoffbuhr.

Garnholt Die erste offizielle Veranstaltung im neuen Feuerwehrhaus Garnholt war die Jahreshauptversammlung der Wehr, die kürzlich stattfand. Hatte man 2016 neun Einsätze zu bewältigen, waren es 2017 27. Vor allem der Sturm Xavier und der Orkans Herwart sorgten im Oktober für viel Arbeit.

Ortsbrandmeister Frank Borgmann erinnerte sich: „Um 12 Uhr war überhaupt kein Wind,, aber um 12.05 Uhr ging es los…“ Rund 35 Einzelbäume wurden in Garnholt mit Motorsägen, Trecker mit Seilwinden, Teleskopladern etc. von den Straßen geräumt, damit diese wieder passiert werden konnten. Das Jahr 2018 begann für die Westersteder Feuerwehren mit einem Großbrand in Garnholt. Ein landwirtschaftliches Wohnhaus war bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Durch den schnellen und gezielten Einsatz konnten die angrenzenden Stallungen komplett gerettet werden, dennoch ist es ein schwerer Schlag für die Familie.

Für langjährige Dienste in der Feuerwehr wurden Holger Cording für 25 Jahre und Gerd Schröder für 50 Jahre geehrt. Befördert wurden Jan-Gert Herbricht und Carsten Bargmann zu Oberfeuerwehrmännern, Arno Bartels zum 1. Hauptfeuerwehrmann und der stellvertrende Ortbrandmeister Sebastian Schlenker zum Oberlöschmeister.

Doch nicht nur Regularien standen an. Gemeinsam freute man sich über die neuen Räumlichkeiten. Über zehn Planung stecken in dem Gebäude, das auch als Dorfgemeinschaftsraum genutzt wird. Viele An- und Umbauten mussten noch am alten Feuerwehrhaus in den vergangenen Jahren erledigt werden, (z.B. ein neues Dach), bis das neue Haus fertig war. Rückschläge gab es auch. Ob es die Ausschreibung war, die sich hinzögerte, wetterbedingten Verzögerungen durch Regen und Frost oder ein Loch in der Außenfassade, nichts konnte die Vorfreude der Kameraden auf das neue Domizil beeinträchtigen.

Im Juni 2017 fand das Richtfest statt. Hier wurde für neue Mitglieder geworben. Von Feuerwehrinteressierten wurden Telefonnummern und Namen auf r Wurstpappe geschrieben und so konnten fünf neue engagierte Feuerwehrkameraden gewonnen werden. Aber nicht nur mit den neuen Kameraden muss geübt werden, auch für die Erfahrenen gibt es immer Neues zu lernen, wie z.B. Änderungen bei Biogasanlagen.

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